Künstlerische Leitung:
Beate & Thomas Biel

 Hauptsponsor

1

Sonntag,  14.  November  2021 11  Uhr,  Kelterhaus  Ubstadt

 

SAMANTHA  WRIGHT  QUARTETT

 

2

Donnerstag, 18. November 2021 20 Uhr, Kulturtreff Unteröwisheim

 

ANTOINE  SPRANGER  TRIO - Special  Guest:  JOHANNES  ENDERS, Sax

 

3

Freitag,  19.  November  2021 20  Uhr,  Alte  Kelter  Bahnbrücken

 

BROWNIES  HIP  POP LOUNGE

 

4

Samstag,  20.  November  2021 20  Uhr,  Altes  Rathaus  Bretten

 

OLIVIA  TRUMMER  SOLO

 

Programm

jazzfestival kraichgau 2021
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Jazztage 2014

Gismo Graf Trio

Konzertbesprechung

"Verrückt nach Musik" Gismo Graf Trio begeisterte im Weingut Zorn

Kraichtal-Neuenbürg (art). „Ein ganz großes Talent auf der Gitarre, das verrückt ist nach Musik“, sagte 2008 der Kontrabassist Branko Arnsek über Gismo Graf als der seinerzeit 15jährige bereits mit dem Zigeli Winter Quartett bei den Kraichtaler Jazztagen auftrat und sich in die Herzen der Zuhörer spielte - auch damals im Weingut Zorn in Neuenbürg. „Gismo arbeitet ständig an Technik und Stil.“ Was diese ständige Arbeit ausgetragen hat war jetzt zu hören und zu bewundern. "Unglaublich!"

So beschrieben Konzertbesucher das Gitarrenspiel des jetzt 21jährigen Gismo Graf bei seinem erneuten Auftritt im Weingut Zorn anlässlich der Kraichtaler Jazztage; diesmal als "Bandleader". Unglaublich die Geschwindigkeit, mit der Gismos Finger über die Saiten flitzten; unglaublich seine Kreativität und Vielfalt, das Rhythmusgefühl sowie das Zusammenspiel mit seinem Vater Joschi Graf an der Rhythmusgitarre und Joel Locher am Kontrabass. Es war ein mitreißender Abend mit Sinti-Jazz und Gypsy-Swing. Marc und Birgit waren extra aus Stuttgart gekommen, um das Trio zu hören. Sie waren begeistert von dem Konzert, von der Hof-Atmosphäre im "Guggugsnescht" und von Kraichtal. Andere kamen aus Pforzheim oder Heidelberg. Viele auch als "Serientäter" aus Kraichtal, die die Qualität der Jazztage schätzen.

Auf dem festen Fundament von Rhythmusgitarre und Kontrabass mit ihrem treibenden Rhythmus zeigte Gismo Graf sein Können bei Klassikern von Django Reinhardt, Jazzstandards oder auch bei Eigenkompositionen - im Spannungsfeld von Komposition und Improvisation. Stets konzentriert in hohem Tempo, in ruhigem Blues oder bei mitreißendem Swing. Zwischendurch auch im "Zwiegespräch" mit dem Bass in kreativen Improvisationen. Stets belohnt mit kräftigem Applaus.

Als "Sahnehäubchen" diesmal Gismo Grafs Schwester Cheyenne, die zwei Songs auf ihre ganz eigene Art interpretierte und damit die Zuhörer begeisterte: "Isn't she lovely?" und "Lullaby of Birdland", mit einer warmen, wandlungsfähigen Stimme. Das war gegen Schluss des Konzertes noch einmal "Gänsehaut pur", bevor Gismo Graf seinen "Classic Train" als Express durch das Weingut fegen ließ in dem typischen Rhythmus, der in die Füße geht und bei dem man nicht still sitzen kann. Rauschender Applaus und natürlich Zugaben gab's an der Endstation.